Über uns

Das m*w-Team
Marie Flüh

Marie studierte in Kiel und Hamburg und ist nun wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin an der Universität Hamburg. Ihre Forschungsschwerpunkte kreisen um Emotionen und Genderaspekten in literarischen Texten, Tools und Methoden der Digital Humanities sowie deren Vermittlung und Anwendung in unterschiedlichen Lehr-Lern-Szenarien.
Bei m Sternchen w ist sie insbesondere für die Emotionsanalyse und für Bewertungsfragen in Bezug auf weibliche und männliche Stereotype in der Literatur zuständig und entwickelte das Annotationsmodell zur Analyse literarischer Figuren und Emotionen.
Mareike Schumacher

Mareike ist Juniorprofessorin für Digital Humanities an der Universität Regensburg und interessiert sich besonders für Distant Reading. Weitere Forschungsschwerpunkte liegen auf Themen aus dem Bereich Cultural Heritage, Gegenwartsliteratur und Narratologie. Sie studierte in Lüneburg und Hamburg, wo sie als Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig war.
Bei m Sternchen w ist sie insbesondere für die automatische Erkennung männlicher und weiblicher Genderrollen zuständig und entwickelte das gendertheoretische Annotationsmodell.
Sophia Babl

Sophia studiert Digital Humanities (M.A.) an der Universität Regensburg. Zuvor hat sie Medienwissenschaft und Medienpraxis studiert und sich dabei intensiv mit Fragen der digitalen Kommunikation, Repräsentation und Narration beschäftigt.
Ihr besonderes Interesse gilt der Schnittstelle zwischen Sprache, Emotion und gesellschaftlicher Wahrnehmung – ein Fokus, den sie auch in ihrer Arbeit bei m*w einbringt. Dort ist sie als wissenschaftliche Hilfskraft für das Annotieren literarischer Texte und die Aufbereitung der Netzwerkdaten zuständig.
Emily Heinz

Emily studiert derzeit Digital Humanities (M.A.) an der Universität Regensburg. Aufgrund ihres naturwissenschaftlichen Hintergrunds schätzt sie den interdisziplinären Aspekt ihres Masterstudiums und ihrer Arbeit bei m*w. Bei m*w arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin, annotiert literarische Texte, recherchiert zu Metadaten der Literatur, erstellt Netzwerkanalysen und übersetzt bisherige Digital Humanities Kurse ins Englische.
Lukas Hofbauer

Lukas studiert Deutsche Sprache & Literatur (B.A.) an der Universität Hamburg.
Sein Studien- und Interessenschwerpunkt liegt bei der Analyse von Genderdynamiken in literarischen Texten sowie der linguistischen Darstellung von trans* Personen.
Bei m*w arbeitet Lukas als studentische Hilfskraft und ist zuständig für die inhaltliche Recherche sowie Aufbereitung der literarischen Texte für DisKo und die redaktionelle Betreuung der Website.
Johanna Sandfort

Johanna kommt aus dem Fachbereich Germanistik und studiert derzeit Digital Humanities (M.A.) an der Universität Stuttgart.
In ihrer Bachelorarbeit hat sie sich mit der Streitkultur von Königinnen in der Literatur auseinandergesetzt. An ihrem Master schätzt sie unter anderem die Interdisziplinarität zu den anderen Geisteswissenschaften. Dabei liegt ihr besonderes Interesse bei der Digitalisierung, einschließlich digitaler Editionen und der Archivierung historischer Quellen.
Bei m*w arbeitet sie als wissenschaftliche Hilfskraft und ist zuständig für die Annotation der literarischen Texte.
Judith Schulze

Judith Schulze kommt aus den Fächern Kunstgeschichte und Geschichte (Schwerpunkt Zeit-Mensch-Raum) und studiert derzeit Digital Humanities (M.A.) an der Universität Stuttgart.
Ihr Interesse gilt hierbei der Erfassung und Darstellung sprachlicher Merkmale mit digitalen Methoden. Darüber hinaus beschäftigt sie sich mit der Digitalisierung und Erfassung von Daten, insbesondere von historischen Quellen. Ihre Motivation, im Bereich der Digital Humanities zu arbeiten, liegt in der Möglichkeit, historische Inhalte durch digitale Methoden besser zugänglich zu machen und einen Beitrag zu innovativer Forschung und Wissensvermittlung zu leisten.
Bei m*w arbeitet sie als wissenschaftliche Hilfskraft und ist für die Annotation literarischer Texte und die Erstellung von Goldstandards zuständig.
Master-Arbeiten im Rahmen von m*w
Verena Schmitt

Verena studiert derzeit Deutsche Sprache und Literatur (M.A.) an der Universität Halle.
In ihrer Masterarbeit (Queere) Figuren in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur: Klassifikation, Annotation und Netzwerkanalyse schaut sie sich BlutbuchBlutbuch Blutbuch ist ein Roman von Kim de L'Horizon. Die Erzählinstanz ist non-binär in Bezug auf die Gender-Identität. Die in der ersten Person singular erzählende Person richtet sich häufig direkt an die eigene Großmutter, die maßgeblich an der Erziehung beteiligt war und die nun aufgrund einer Demenz-Erkrankung zunehmend Ereignisse und Personen vergisst. Die selbst unter schlechter frühkindlicher Erinnerung leidende Erzählpersönlichkeit nutzt das Erzählen, um sich zu erinnern und zu versuchen, die eigene Identität narrativ zu erschließen, für die Großmutter, für die Mutter und schließlich auch für sich selbst. Blutbuch ist darum eine Art Familienroman, wenn auch eher eklektisch in einzelnen Ausschnitten konstruiert, sodass keine lineare Rahmenhandlung entsteht. Kim de L'Horizon hat mit Blutbuch im Jahr 2022 den deutschen Buchpreis gewonnen und wurde als erste non-binäre Person mit diesem Preis ausgezeichnet. (Kim de l’Horizon) und Im BlickIm Blick Die Ich-Erzählerin von Marie-Luise Lehners Roman Im Blick ist eine homosexuelle Frau, die aus feministischer Perspektive die Gesellschaft betrachtet. Eine besondere Rolle spielt dabei ihr beste Freundin, mit der sie seit Kindertagen gemeinsam versucht, einen Platz in der Welt zu behaupten. Obwohl die Freundinnen in einer Zeit aufwachsen, die ihnen erlaubt, vielfältige Erfahrungen zu machen, erleben sie doch auch die Einschränkungen, die mit traditionellen Vorstellungen von Gender-Identitäten einhergehen, die noch längst nicht überwunden sind. (Marie Luise Lehner) an und untersucht ausgehend von den projektinternen Annotationsrichtlinien, wie (queere) Figuren in den beiden Romanen sprachlich konstruiert werden. Außerdem geht sie mithilfe von Netzwerkanalyse der Frage nach, wie die Figuren im Text eingebettet sind und ob sich dabei Tendenzen erkennen lassen: Wie divers sind die Figurenkonstellationen insgesamt? Gibt es Figuren, die stark binär konstruiert sind und als Kontrastfolie für queere Figuren fungieren? Lassen sich daraus in Anknüpfung an m*w erste Hypothesen zur queeren Gegenwartsliteratur entwickeln, die sich für weitere Fragen anschlussfähig gestalten?
Damit knüpft sich an das Vorhaben von SING an und nimmt hierfür gegenwartssprachliche Romane in den Fokus. Die Ergebnisse der digitalen Annotation und Netzwerkanalyse ordnet sie in einem close reading der beiden Romane literaturwissenschaftlich ein.
Ehemalige Mitarbeiter*innen
Lucy Krabigell

Lucy studiert „Deutschsprachige Literaturen“ (M. A.) an der Universität Hamburg. In ihrer Bachelorarbeit beschäftigte sie sich Korporealitäten in der Nachkriegsliteratur und ihrem Zusammenhang mit der Gesellschaft sowie deren sexuellen Sehnsüchten. Derzeit beschäftigt sie sich mit Netzwerkkulturen. Bei m Sternchen w ist sie studentische Aushilfe im Bereich der Wissenschaftskommunikation und zuständig für die redaktionelle Betreuung des Blogs.
Mengjiao Li

Mengjiao kommt aus dem Fachbereich Linguistik und studiert Digital Humanities (M.A) an der Universität Stuttgart. Sie interessiert sich besonders für die Operationalisierung in computational language- and literary studies. Bei m*w arbeitet sie als wissenschaftliche Hilftskraft und ist zuständig für die Annotation der Literarischen Texte.
Marcia Sperber

Marcia kommt aus dem Fachbereich Germanistik und studiert Digital Humanities (M. A.) an der Universität Stuttgart. In ihrer Bachelorarbeit hat sie sich pragmalinguistisch mit dem Spektrum verbalaggressiver Äußerungen auseinandergesetzt. Auch in ihrem Masterstudiengang interessiert sie sich für die digitale Herangehensweise an linguistische Phänomene sowie den Umgang mit Large Language Modellen.
Bei m*w arbeitet sie als wissenschaftliche Hilfskraft und ist zuständig für die Annotation der literarischen Texte, das Entity Grounding und die Aufbereitung der Netzwerkdaten.
Kontaktdaten
Wir sind per E-Mail zu erreichen unter: marie.flueh@uni-hamburg.de und mareike.schumacher@ur.de