Gustav Adolfs Page

Gustav Adolfs PageGustav Adolfs Page Gustav Adolfs Page ist eine Novelle von Conrad Ferdinand Meyer aus dem Jahr 1882. Während des Schwedenfeldzugs 1632 erhält der Nürnberger Kaufmann Leubelfing ein Schreiben des schwedischen Königs Gustav Adolf, welcher ihn bittet, seinen Sohn August in den königlichen Dienst zu entsenden. Da dieser allerdings zu kränklich ist, wird beschlossen, stattdessen seine abenteuerlustige und maskuline Cousine Gustel zu entsenden und diese als August auszugeben. Nun Page des Königs, gibt Gustel ihr Bestes, ihr Geschlecht zu verbergen. Ihre nach außen präsentierte Persona gerät jedoch ins Wanken, als ihre Stimme mit der eines deutschen Rädelsführer verwechselt wird, und der König misstrauisch wird. Gustel flieht, kehrt aber vor der Schlacht bei Lützen zu Gustav Adolf zurück, um ihn zu beschützen. Beide lassen ihr Leben in der Schlacht und werden Seite an Seite bestattet. Diversität wird durch Gustels Crossdressing, der Umkehr gängiger Geschlechterrollen und der vermeintlich homoerotischen Freundschaft zwischen Page und König dargestellt.  ist eine Novelle von Conrad Ferdinand Meyer aus dem Jahr 1882. Während des Schwedenfeldzugs 1632 erhält der Nürnberger Kaufmann Leubelfing ein Schreiben des schwedischen Königs Gustav Adolf, welcher ihn bittet, seinen Sohn August in den königlichen Dienst zu entsenden. Da dieser allerdings zu kränklich ist, wird beschlossen, stattdessen seine abenteuerlustige und maskuline Cousine Gustel zu entsenden und diese als August auszugeben. Nun Page des Königs, gibt Gustel ihr Bestes, ihr Geschlecht zu verbergen. Ihre nach außen präsentierte Persona gerät jedoch ins Wanken, als ihre Stimme mit der eines deutschen Rädelsführer verwechselt wird, und der König misstrauisch wird. Gustel flieht, kehrt aber vor der Schlacht bei Lützen zu Gustav Adolf zurück, um ihn zu beschützen. Beide lassen ihr Leben in der Schlacht und werden Seite an Seite bestattet. Diversität wird durch Gustels Crossdressing, der Umkehr gängiger Geschlechterrollen und der vermeintlich homoerotischen Freundschaft zwischen Page und König dargestellt.