Diversitäts-Korpus

  • Dussel, Jchj V. (2022): Aus dem schlafenden Vulkan ausbrechen (Roman)
  • Bernardine Evaristo (2021): Mädchen, Frau etc (Roman)
  • Dische, Irene (2021): Die militante Madonna (Roman)
  • Kneidl, Laura (2020): Someone to Stay (Roman)
  • Kneidl, Laura (2020): Someone else (Roman)
  • Kneidl, Laura (2019): Someone new (Roman)
  • Geltinger, Gunther (2019): Benzin (Roman)
  • Wells, Martha (2019) Tagebuch eines Killerbots (Roman)
  • Leckie, Ann (2017): Das ImperiumDas Imperium Das Imperium ist der dritte Teil einer Roman-Trilogie von Ann Leckie aus dem Jahr 2017. Die android-feminine Protagonistin kämpft für ein Imperium von Maschine-Mensch-Chimären, das sich im Vergleich zu den ersten beiden Teilen in der Galaxis stark ausgebreitet hat und doch von inneren Unruhen bedroht ist. Wie die ersten Bände auch ist der Roman im generischen Femininum geschrieben. Die künstlichen Intelligenzen kennen keine Gender-Unterschiede. (Roman)
  • Leckie, Ann (2016): Die MissionDie Mission Die Mission ist der zweite Band einer Roman-Trilogie von Ann Leckie aus dem Jahr 2016. Die Protagonistin ist eine künstliche Intelligenz im Körper einer Frau, die in einer androiden, feminin geprägten Gesellschaft lebt. In diesem zweiten Teil herrscht ein Bürgerkrieg in dieser Gesellschaft. Zur Flottenkapitänin ernannt erhält sie die Mission, ihr Reich vor der Bedrohung aus dem Inneren zu beschützen. (Roman)
  • Leckie, Ann (2015): Die MaschinenDie Maschinen Die Maschinen ist der erste Band einer Roman-Trilogie von Ann Leckie aus dem Jahr 2015. Der Science-Fiction-Roman ist aus Perspektive einer Androidin und im generischen Femininum geschrieben. Die Chimäre aus künstlicher Intelligenz und menschlichem Körper ist selbst weiblich und lebt in einer Gesellschaft, in der die Sprache nur die weibliche Form kennt und Geschlechtsunterschiede konzeptuell unbekannt sind. Als intelligente Maschine lebt die Protagonistin in einem totalitären System, gegen das sie sich auflehnt, um für ihre Freiheit zu kämpfen. (Roman)
  • Berg, Sibylle (2012): Vielen Dank für das LebenVielen Dank für das Leben Vielen Dank für das Leben ist ein Roman von Sibylle Berg aus dem Jahr 2012. Die Hauptfigur Toto kommt ohne primäre Geschlechtsorgane zur Welt. Als Kind noch in einem Gender-unbewussten Zustand lebend, kommt sie als erwachsener Mensch zunehmend ins Straucheln. Als Junge erzogen, wird sie doch nicht als Mann akzeptiert. Auch der Gender-Rollenwechsel zur Frau gelingt nicht. Dabei hat Toto eine äußerst bemerkenswerte Eigenschaft: Sie ist eine ausnahmslos gute Person, die niemals jemandem etwas Böses will oder Böses tut. (Roman)
  • Jostens, Husch (2012): Frau Pfeiffer (Roman)
  • Murakami, Haruki (2002): Kafka am Strand (Roman)
  • Steinhöfel, Andreas (1998): Die Mitte der WeltDie Mitte der Welt Die Mitte der Welt ist ein Roman von Andreas Steinhöfel aus dem Jahr 1998. Im Zentrum steht die Coming-of-age-Geschichte des 17-jährigen Phil. Phil lebt mit seiner Mutter und seiner Zwillingsschwester in einem konservativen dörflichen Umfeld. Eine allein erziehende Mutter, die Homosexualität Phils und die Bisexualität von dessen erster Liebe Nicholas – in diesem Roman werden stereotype Genderrollen auf vielfältige Weise aufgebrochen. (Roman)
  • Williams, Ted (1996): Otherland (Romanreihe)
  • Lifka, Erich (1979): Die Hotelratte
  • Puig, Manuel (1976): Der Kuss der SpinnenfrauDer Kuss der Spinnenfrau Der Kuss der Spinnenfrau ist ein Roman von Manuel Puig aus dem Jahr 1976. Der Protagonist Molina verbüßt eine Gefängnisstrafe aufgrund seiner Homosexualität. Er verliebt sich während seiner Haft in seinen Zellengenossen, mit dem er sich über Filme austauscht, die sich allegorisch auf das Leben der beiden beziehen. Im Rahmen dieser Liebe lösen sich traditionelle Genderrollen auf und verschwimmen.
  • McCaffrey, Anne (1969) The Ship Who Sang (Roman)
  • Le Guin, Ursula K. (1969): Die linke Hand der DunkelheitDie linke Hand der Dunkelheit Die linke Hand der Dunkelheit ist ein Science-Fiction-Roman von Ursula K. Le Guin aus dem Jahr 1969. Die Handlung spielt auf einem Planeten, dessen Bewohner meistens androgyn leben. Nur einmal im Monat nehmen sie entweder ein weibliches oder ein männliches Gender an. Auf diesen Planeten kommt ein Abgesandter der Erde, der die Bewohner dazu bringen soll, dem Weltenverbund beizutreten. Das nicht von Genderbinarität geprägte Machtsystem und die alltäglichen Konventionen sind für diesen Abgesandten nur schwer durchschaubar, was seine Mission äußerst schwierig macht. (Roman)
  • Luther, Jess (1960): Die Allgewalt
  • Stein, Harry (1963): Rainer
  • Meier, Karl (1959): Das grosse Wagnis
  • Heinlein, Robert A. (1959): Entführung in die Zukunft (All You Zombies) (Erzählung)
  • Meier, Karl (1958): Die grosse Wende
  • Pérrisset, Maurice (1958): Die entstellten Engel
  • Burkhardt, Rudolf Alexander (1957): Du warst der Anfang meines Lebens
  • Meier, Karl (1957): Die Kette
  • Birken, Heinz (1956): Die schönste der Geschichten
  • Young, R. (1954): Die innigste Umarmung
  • Wenker, Loy (1954): Die schönsten Tage
  • Ubrich, Rainer-Michael (1951): Der Tod im Paragraphen
  • Wolf, Virginia (1928): OrlandoOrlando Orlando ist eine Roman-Biographie von Virginia Wolf aus dem Jahr 1928. Die Hauptfigur Orlando ist zunächst eine männliche Figur, die im Verlauf des Romans aber als Frau erwacht und nach dieser Verwandlung als solche weiter lebt. Das Hinterfragen von Genderrollen und die Problematisierung der Stellung der Frau im elisabethanischen England des 16. Jahrhunderts gilt als zentrale Thematik des Erzähltextes.
  • Schneider, Max (1927): Glück. Ein Roman d. Freundesliebe (Roman)
  • Mackay, John Henry (1926):  Der Puppenjunge. Die Geschichte einer namenlosen Liebe aus der Friedrichstrasse (Roman)
  • Mann, Klaus (1926): Der fromme Tanz (Roman)
  • Ebermayer, Erich (1925): Günther Berkow
  • Breitbach, Joseph (1932): Die Wandlung der Susanne Dasseldorf (Roman)
  • Brecht, Bertold (1923): Leben Eduards des Zweiten von England (Drama)
  • Hoffmann, E.T.A. (1917): Der Artushof (Erzählung)
  • Böhlau, Helene (1902): Halbtier! (Roman)
  • Sand, George (1839): Gabriel (Roman)
  • Kleist, Heinrich (1809/10): Der Prinz von Homburg (Drama)
  • Kleist, Heinrich (1808): Penthesilea (Drama)

Wer ist am Aufbau von Disko beteiligt?

In unserer Umfrage zum Einreichen von Titeln, erfassen wir auf freiwilliger Basis auch Metadaten zu Gender und Interessenhintergrund der Einreichenden. So können wir (z.B. hier) transparent machen, wer am Aufbau des Diversitäts-Korpus beteiligt ist. Du hast das Gefühl, dass die Gruppe, für die du stehst, nicht ausreichend vertreten ist? Das kannst du jederzeit ändern, indem auch du uns Romane vorschlägst, in denen nicht-binäre Genderdarstellungen vorkommen. Zur Umfrage kommst du etwas weiter unten auf dieser Seite.

Möchtest du beim Aufbau des Diversitäts-Korpus mitmachen?

Dann trage deine Roman-Vorschläge in unser Umfrage-Formular ein. Um eventuelle versteckte Vorannahmen beim Aufbau des Romankorpus (den sogenannten Bias) im Blick zu behalten und bewusst zu machen, haben wir darin auch Fragen zu dir mit aufgenommen. Diese Fragen sind komplett optional. Wir freuen uns aber, wenn du bereit bist, diese Fragen – oder auch nur einige davon – zu beantworten, weil das unser Vorhaben transparenter macht. Das Wichtigste ist aber natürlich, dass du uns deine Titelvorschläge auflistest. Und das kannst du gleich hier machen:

https://public.zenkit.com/f/klZHAjPGg/disko?v=xQoeCRIop

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