Queere (auto)biographische Texte im Diversitäts-Korpus
Das Diversitätskorpus beinhaltet Erzähltexte aller Art, darunter auch einige Texte, die nicht rein fiktional sind. Die Rede ist von (auto)biographischen Texten, die in DisKo einen kleinen Teil ausmachen. Aber was zeichnet eine Biographie aus und wie steht es um queere autobiographische Texte? Diesen Fragen gehen wir in dem folgenden Blogbeitrag nach und stellen euch am Ende eine Liste zusammen, bei der ihr alle autobiographischen Texte auf einen Blick habt.
Biographien: Genre-Entstehung und zentrale Eigenschaften
Falko Schnicke leitet das “Handbuch Biographie” mit einem Überblick über die historische Begriffsvielfalt dieser Gattung ein. Das, was wir heute kurz und knapp mit dem Kernbegriff Biographie beschreiben, ließe sich je nach historischem Kontext und inhaltlich-konzeptueller Schwerpunktsetzung auch als Lebensbeschreibung, Vita, Portrait, Charakteristik oder auch Nekrolog umschreiben (Schnicke 2022: 3 ff.).
Die ursprünge der Biographie
Die Ursprünge der Biographie liegen in der griechischen Antike, wo Biographien als Lebensbeschreibungen weniger als autonome literarische Texte, sondern mehrheitlich als moralisches Exempel fungierten oder im Kontext eines historiographischen Hintergrunds aufgegriffen wurden (Sonnabend 2000). Diese Funktionalisierung prägt die Gattung bis weit in die Neuzeit hinein. Im Mittelalter nutzte die Kirche Biographien von Heiligenfiguren, um die Bedeutung christlicher Tugenden zu verbreiten. Erst im Zuge der Aufklärung und der Herausbildung eines modernen Subjektbegriffs begann sich die Biographie schrittweise als literarische Gattung zu etablieren, deren Fokus sich zunehmend auf das individuelle Leben in einem besonderen gesellschaftlichen, kulturellen und historischen Kontext richtete. Gattungsdefinierend für die Biographie ist die Konzentration auf ein individuelles Subjekt, dessen Lebenslauf anhand ausgewählter Lebensabschnitte erzählt wird (Zymner 2022).
Anbruch einer queeren Zeit
Anfang der 1990er Jahre sprach die Literaturwissenschaftlerin Eve Kosofsky Sedgwick von dem Anbruch einer queeren Zeit (Sedgwick 1991, 1993) . Der bis dahin negativ konnotierte und abwertend verwendete QueerQueer Queer ist sowohl ein eigenständiges Label als auch ein Überbegriff für alle anderen queeren Identitäten.-Begriff (in der deutschen Übersetzung etwa gleichbedeutend mit “seltsam”, “falsch” oder “pervers”) wurde von queeren Personen an- und umgedeutet und fand Eingang in den akademischen sowie öffentlichen Diskurs. Auch der Kultur- und Literaturbetrieb veränderte sich: “Queer avancierte zum Emblem eines rebellistischen Lebensgefühls und einer gegenkulturellen Ästhetik, die sich in Literatur, Clubs und Low-Budget-Filmem niederschulg” (Laufenberg 2022:9). Eine Facette der literarischen Auseinandersetzung mit Queerness sind autobiographische und biographische Texte, die sich auch in unserem Diversitätskorpus wiederfinden.
Queere Biographien: Eine historische Perspektive
Zu Anfang des 20. Jahrhunderts ist eine zentrale Figur im Kontext queerer Biographik der Arzt und Sexualwissenschaftler Magnus Hirschfeld, dessen Forschung stark von den Biographien queerer Personen beeinflusst wurde und andersherum. In seinen Fallstudien, autobiographischen Berichten und Fragebogenerhebungen sammelte Hirschfeld Lebensgeschichten homosexueller, transgeschlechtlicher und intergeschlechtlicher Menschen. Er betrachtete diese nicht nur als empirisches Material, sondern als Belege für die Existenz und Legitimität sexueller und geschlechtlicher Diversität (Brennan/Hegarty 2009).

Abbildung 1: Portrait von Magnus Hirschfeld
Ein besonders bekanntes Beispiel für den Einbezug einer queeren Biographie in Hirschfelds Forschung ist die Causa Lili Elbe. Die dänische Malerin unterzog sich 1930 als eine der ersten trans Personen einer geschlechtsangleichenden Operation. Zuvor hatte sich diese auf Anraten eines Freundes an Magnus Hirschfeld gewandt, der ihr nach einer Reihe Tests zu der Operation verhalf (Neckelmann 2020). Elbe gilt als Transgender-Pionierin und veröffentlichte nach der geglückten Operation 1931 ihren Lebensbericht Fra Mand til Kvinde. Die deutschsprachige Fassung erschien kurz darauf im Jahr 1932 unter dem Titel Lili Elbe – Ein Mensch wechselt sein Geschlecht – Eine Lebensbeichte – Aus hinterlassenen Dokumenten (herausgegeben von Niels Hoye).1 Lili Elbes Autobiographie gilt bis heute als eine der ersten queeren Autobiographien und war zur damaligen Zeit bahnbrechend für die Sichtbarkeit von trans* Personen (Meyer 2015). Die Version von Lili Elbes Biografie, die als Volltext Einzug in unser DisKo Classics Korpus gefunden hat, stammt übrigens aus dieser mehrsprachigen digitalen Edition von Caughie et al. (2018).
Hirschfelds biographische Praxis zeigt auf, welche Rolle Biographien im Spannungsfeld von Wissen, Macht und Emanzipation spielen können. Indem individuelle Lebensgeschichten gesammelt, veröffentlicht und analysiert wurden, entstand ein kollektives Wissen über queere Existenzweisen, das den Anspruch erhob, gesellschaftliche Normen zu verändern.
Queere Biographien heute
Queere Biographien haben sich im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts sowohl in der gesellschaftlichen Rezeption als auch in der literarischen Form spürbar verändert. Heutzutage kommt queeren Biographien deutlich mehr Sichtbarkeit zu und im Gegensatz zu den 1930ern müssen sie weder in kodierter Form erscheinen, noch eine ganz so grundlegende Aufklärungsarbeit über die Existenz queerer Identitäten leisten, wie noch in den 1930er Jahren.
Ein bekanntes aktuelles Beispiel ist die Biographie des Buchhändlers und Bloggers Linus Giese, “Ich bin Linus” (Giese 2020), die zum Spiegel-Bestseller avancierte und in den Regalen der allermeisten Buchhandlungen zu finden ist. In seiner Autobiographie beschreibt Giese den Weg zur Selbstfindung als trans Mann und setzt sich anhand eigener Erfahrungen produktiv mit der Frage nach dem gesellschaftlichen Umgang mit Genderdiversität auseinander. Ein weiteres Beispiel für autobiographische queere Texte sind die äußerst erfolgreich rezipierten autofiktionalen Romane von Éduard Louis, der in Das Ende von EddyDas Ende von Eddy Das Ende von Eddy ist ein autofiktionaler Roman von Édouard Louis aus dem Jahr 2014. Eddy wächst im ländlichen, konservativ geprägten Norden Frankreichs auf. Schon früh legt er vermeintlich feminine Verhaltensweisen an den Tag; er entspricht nicht den gängigen Männlichkeitsvorstellungen, die von ihm erwartet werden. Aufgrunddessen erfährt Eddy von klein auf Diskriminierung.ls ihm klar wird, dass er schwul ist, versucht er dies zu verschleiern, um die Ausgrenzung nicht noch schlimmer zu machen. Seine Rettung stellt der Wechsel auf ein Internat dar, in dem er endlich die Möglichkeit hat er selbst zu sein. In diesem autofiktionalen Roman werden Geschlechterstereotype hinterfragt sowie queere Identität und Selbstfindung thematisiert. (2014), Anleitung ein Anderer zu werden (2022) und Der Absturz (2025) unter anderem sein Coming-Out, das Aufwachsen in schwierigen sozialen Verhältnissen, Diskriminierung und Gewalterfahrungen thematisiert.
Neben eigenständigen Printpublikationen gibt es außerdem Archive, die einen queeren Sammelschwerpunkt haben. Dazu zählt zum Beispiel das digitale Lili-Elbe-Archiv (lili-elbe.de), das es sich zur Aufgabe gemacht hat, queere Texte zu sammeln und (teilweise auch als Volltexte) zugänglich zu machen.
Warum sind queere (Auto)Biographien ein wichtiges Genre?
Genrebedingt gilt auch für zeitgenössische queere biographische Texte:
“Dass Biographien ein vielfältiges Wissen vermitteln, steht außer Zweifel. Bereits die ältesten biographischen Zeugnisse – aus römischer Zeit etwa die Kaiserviten Suetons (ca. 70–140 n. Chr.) – dienten nicht zuletzt der Verbreitung von Wissen: über die schlichten biographischen Fakten, über Karriere und Konflikte, vor allem aber über die Normen und Werte, die der einzelne Herrscher im Bewusstsein der Zeitgenossen bzw. der Nachwelt gelebt oder durchbrochen hatte.” (Kretschmann 2022:103)
Ein zentrales Merkmal queerer Biographien besteht sicherlich darin, queere Identitäten, Lebenswege und Diskurse anhand individueller Schicksale sichtbar und nachvollziehbar zu machen. Sie dokumentieren und transportieren Wissen über queere Lebensentwürfe. Darüber hinaus werden in queeren Biographien heteronormative Narrative hinterfragt und aufgebrochen. Queere Lebensgeschichten machen die Kontingenz, Diskontinuität und Fragilität von Lebensentwürfen deutlich sichtbar, indem Themen wie das Coming-out, die Erfahrung von Diskriminierung, der Verlust sozialer Beziehungen und die Suche nach alternativen Familien- oder Gemeinschaftstrukturen angesprochen werden. Dabei geht es selten um klassische Erfolgsgeschichten, sondern um Fragen der sozialen und gesellschaftlichen Anerkennung. Dabei werden auch negative Aspekte, wie z.B. Ausschlusserfahrungen und Ablehnung thematisiert. Queere Biographien fungieren also auch als Spiegel der Gesellschaft im Umgang mit marginalisierten Personengruppen und zeigen queere Selbstentwürfe auf, die Ambivalenz und Fluidität in der Wahrnehmung des eigenen Ichs einschließen. Dadurch erweitern sie nicht nur die Definition von biographischem Schreiben, sondern leisten auch einen Beitrag zur Diversifizierung (Runge 2022, Gregor 2022) .
Queere (Auto)Biographien in DisKo und DisKoClassics
Queeren Biographien wird aus unserer Perspektive eine besondere Rolle zuteil: Als Teil eines Genres, das historisch stark cis-heteronormativ geprägt worden ist, können in queeren Biographien die Narrative über queere Identitäten sichtbar gemacht, zurückgewonnen und selber bestimmt werden. Diese Aspekte sorgen für Aufklärung, Sichtbarkeit und Repräsentation und können durchaus als politischer Akt betrachtet werden (Gregor 2022).
Die Sichtbarmachung non-binärer Genderrollen in literarischen Texten ist ein Kernelement von m*w. Wir wollen offenlegen, dass queere Figuren keine ‘moderne Erfindung’ sind, sondern seit langer Zeit einen Teil der Literaturgeschichte und literarischer Texte darstellen.
Wer genau hingeschaut hat, wird bemerkt haben, dass sich neben den zahlreichen fiktionalen Texten auch Biographien und Autobiographien in unserem Diversitätskorpus befinden. Biographien und Autobiographien werden im Diversitäts-Korpus in den kurzen Inhaltsangaben, die beim Hovern über die Titel erscheinen, als solche ausgewiesen und eignen sich in besonderer Weise, um queere Lebensentwürfe literatur- und kulturwissenschaftlich zu untersuchen. Hier listen wir dir noch einmal gesondert auf, welche (auto)biographischen Texte bisher Einzug in DisKo und DisKoClassics gehalten haben. Viel Spaß beim Lesen und Erforschen!
- Chevalier d’Eon (1776): Memoiren
- Chevalier d’Eon (1861): Memoiren der Ritterin d’Eon
- Barbin, Abel (1868): Herculine Barbin, genannt Alexina B. Meine Erinnerungen
- Homann, Walter (1906): Tagebuch einer männlichen Braut
- N.O. Body (1907): Eines Mannes Mädchenjahre
- d’Aurevilly (1909): Vom Dandytum und von G. Brummell
- Zahn, Leopold (1910): Aus dem Leben einer männlichen Gymnasiastin
- Elbe, Lili (1932): Ein Mensch wechselt sein Geschlecht
- Kate Bornstein (2013): Ein schädlicher EinflussEin schädlicher Einfluss Ein schädlicher Einfluss ist eine Autobiographie von Kate Bornstein aus dem Jahr 2013. Bornstein wächst als “Al Bornstein” behütet auf, merkt aber von klein auf, dass sie kein Junge ist. Als sie älter ist, trifft sie auf ein Mitglied von Scientology, das vermittelt, dass Körper lediglich Hüllen für geschlechtslose Seelen sind. Al Bornstein wird ein ranghohes Mitglied, bis schließlich herauskommt, dass Scientology Mitgliedsgelder veruntreut. Bornstein tritt aus, nimmt den Namen Kate an und lebt endlich ein Leben als glückliche Frau. Diese Autobiographie zeigt Kates Weg zu sich und ihrer Identität als trans* Frau und die damit verbundenen Hindernisse.
- Éduard Louis (2014): Das Ende von Eddy
- Thomas Page McBee (2018): AmateurAmateur Amateur ist eine Autobiographie von Thomas Page McBee aus dem Jahr 2018. Im Alter von 31 Jahren vollzieht Thomas eine Namens- und Personenstandsänderung und ist nun auch auf dem Papier ein Mann. Für ihn ist klar: Er will ein guter Mann sein, doch was bedeutet das überhaupt? Er fängt mit dem Amateurboxen an und ergründet dabei, u.a. in Gesprächen mit seinem Bruder, was Männlichkeit überhaupt bedeutet. Diversität wird in dem Buch durch die Themen Transidentität und Transition sowie durch das Hinterfragen von Männlichkeitsentwürfen hergestellt.*
- Éduard Louis (2022): Anleitung ein Anderer zu werden
- Elliot Page (2023): PageboyPageboy Pageboy ist eine Autobiographie von Elliot Page aus dem Jahr 2023. Elliot Page, der durch seine Filmrollen mit Anfang 20 auf einmal im Rampenlicht stand, erzählt von dem beschwerlichen Weg, zu sich selbst zu finden. Er berichtet von den Herausforderungen als trans Person in Hollywood sowie seiner Transition, die ihm ermöglicht, der Mann zu sein, der er immer war. : Meine Geschichte
- Éduard Louis (2025): Der Absturz
Literatur
Brennan, T., & Hegarty, P. (2009). Magnus Hirschfeld, his biographies and the possibilities and boundaries of ‘biography’as ‘doing history’. History of the Human Sciences, 22(5), 24-46.
Caughie, Pamela L., Datskou ,Emily, und Rebecca and Parker. „Storm clouds on the horizon: feminist ontologies and the problem of gender“. Feminist Modernist Studies 1, Nr. 3 (2018): 230–42. https://doi.org/10.1080/24692921.2018.1505819.
Gregor, J. A., & Ruby, S. (2018). Biographie und Geschlecht. In Handbuch Biographieforschung (pp. 233-244). Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden.
Gregor, J. A. (2022). Queer Studies. In C. Klein (Hrsg.), Handbuch Biographie: Methoden, Traditionen, Theorien (S. 573–579). J.B. Metzler.
Kretschmann, Carsten (2022). Biographie und Wissen. In: Christian Klein (Hg.): Handbuch Biographie. Stuttgart: Metzler.https://doi.org/10.1007/978-3-476-05843-0_13
Leng, K. (2017). Magnus Hirschfeld’s Meanings: Analysing Biography and the Politics of Representation. German History, 35(1), 96-116.
Meyer, S. (2015). » Wie Lili zu einem richtigen Mädchen wurde «: Lili Elbe: Zur Konstruktion von Geschlecht und Identität zwischen Medialisierung, Regulierung und Subjektivierung (Vol. 9). transcript Verlag.
Neckelmann, H. (Ed.). (2020). Die Geschichte von Lili Elbe: Ein Mensch wechselt sein Geschlecht. BeBra Verlag.
Runge, A. (2022). Gender Studies. In C. Klein (Hrsg.), Handbuch Biographie: Methoden, Traditionen, Theorien (S. 565–572). J.B. Metzler.
Schnicke, Falko (2022): “Begriffsgeschichte: Biographie und verwandte Termini”. In: Christian Klein (Hg.): Handbuch Biographie: Methoden, Traditionen, Theorien. Stuttgart; Metzler, S. 11–16-
Sonnabend, H. (2002). Die Entstehung der Biographie bei den Griechen. In: Geschichte der antiken Biographie: Von Isokrates bis zur Historia Augusta (S. 17–31). J.B. Metzler
Zymner, R. (2022). Biographie als Gattung. In C. Klein (Hrsg.), Handbuch Biographie: Methoden, Traditionen, Theorien (S. 11–16). J.B. Metzler.
Sedgwick, Eve Kosofsky (1991): How to Bring your Kids up Gay. In: Social Text 29, 18–27.
Sedgwick, Eve Kosofsky (1993): Tendencies. Durham/London: Duke University Press.
Abbildungen
Abbildung 1: Magnus Hirschfeld https://www.britannica.com/biography/Magnus-Hirschfeld, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=173804141 [Zugriff am: 23. Februar 2026]
- Tatsächlich ist auf Basis der Biografie von Lili Elbe eine eindeutige Zuordnung zur Trans- oder Intergeschlechtlichkeit schwierig. Zwar legt die Biografie nahe, dass Lili Elbe organisch intersexuell war, allerdings gleich ihre Lebenserfahrung, die bis ins Erwachsenenalter männlich war bevor eine weibliche Identität erwachte, der einer Transpersönlichkeit. Ihre Lebenserinnerungen sind nicht zuletzt aufgrund der Tatsache eine Besonderheit, dass sie die Erfahrung des Wechsels vom Mann zur Frau so erlebt, dass zwei Persönlichkeiten in einem Körper existieren. Zunächst ist die männliche dominant, dann gibt es eine Phase der Koexistenz und schließlich – so wird es sehr eindringlich beschrieben – stirbt die eine zugunsten der vollen Ausprägung der anderen. ↩︎
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